Virtuelle Offseason? Nichts Neues für uns!

NFL News

Wir fassen die News, die die ganze NFL betreffen, hier kurz zusammen:

Der Draft (23. – 25. April) rückt näher und immer mehr Infos werden dazu veröffentlicht. Rodger Goodell wird die Picks der Teams aus seiner eigenen Wohnung ankünden. Auch bei den General Manager der Teams wurden zu Hause Kameras installiert, um den Zuschauern einen gewissen Einblick bezüglich des Draft Prozesses bieten zu können.
Auch 58 der Toptalente haben zugesagt, dass sie virtuell am Draft teilnehmen werden. Unter anderem werden die Quarterbacks Joe Burrow, Tua Tagovailoa und Justin Herbert in ihren eigenen vier Wänden zu sehen sein.
Da der virtuelle Draft Neuland für alle beteiligten darstellt, plant die NFL einen Mock-Draft mit allen 32 Teams durchzuführen, um einen reibungslosen Ablauf garantieren zu können.

Kurz vor dem Draft, am 20. April, beginnt die Offseason und die damit verbundenen freiwilligen Trainingsprogramme der einzelnen Teams. In Zeiten des Coronavirus dürfen diese weiterhin nicht auf den Trainingsgeländen der Teams stattfinden. Die NFL und die Spielerversammlung NFLPA haben sich nun auf ein virtuelles Offseason Programm geeinigt. Ab dem 20. April wird bis am 15. Mai ein virtuelles Trainingsprogramm stattfinden, dass unter anderem Workouts und Taktik- bzw. Spielzuganalysen beinhalten soll.

 

AFC

AFC EAST

Buffalo Bills (@seppmaster56)

Es gibt momentan wenig News aus der NFL und damit auch bei den Bills. Aktuell gibt es zahlreiche Gerüchte um die potenziellen Draft Picks der jeweiligen Teams. Zur weiteren Vorbereitung hatten die Bills in den vergangenen Tagen virtuelle Meetings mit Linebacker Austin Hall (Memphis), Running Back Darrynton Evans (Appalachian State) und Quarterback James Morgan (Florida International). Evans könnte aufgrund seiner Größe und seines Speeds, beim Combine lief er die schnellste Zeit über 40 Yards, die Rolle von Frank Gore einnehmen. Morgan hingegen könnte für etwas Konkurrenz im Quarterback-Room der Bills sorgen, schließlich ist Matt Barkley ein eher unterdurchschnittlicher Backup. Wie Morgan könnte auch Hall erst am dritten Tag gehen, wobei bei ihm sogar die Möglichkeit besteht, dass er undrafted geht. Bei ihm könnte es möglich sein, dass er ein Spieler wie Lorenzo Alexander wird, sofern er sich entsprechend weiterentwickelt.

Zudem war Brandon Beane letzte Woche beim Podcast von NFL Insider Adam Schefter zu Gast. Dabei sprach er über den anstehenden Draft und deutete dabei an, dass es in diesem Jahr gut sein könnte, keinen First Round Pick zu haben, da es am ersten Tag womöglich zu technischen Problemen kommen könnte. Zudem ließ er durchblicken, dass er sich alle Optionen für den Draft Day offenhält und Trades nach oben oder unten nicht ausschließt.

Miami Dolphins (Jessica, @footballjessy)

Linebacker Vince Biegel, der als als Restricted Free Agent in die Offseason ging, wurde nun für eine weitere Saison verpflichtet. Der 2017 in Runde 4 von den Packers gezogene Biegel kam Anfang der 2019er Saison im Tausch gegen Kiko Alonso aus New Orleans.

Abgesehen davon geht es weiter hin und her in den Draftgesprächen. Die Detroit Lions führen bereits Gespräche darüber den 3. Pick abzugeben, doch nicht nur die Dolphins möchten diese Wahl haben.

Die besonderen Umstände des Drafts bereiten dem Dolphins Front Office keine Sorgen, alle Verantwortlichen seien auf der gleichen Seite und die zu behebenden Problemstellen sind auch relativ deutlich erkennbar.

New England Patriots (Lukas, @FichtenMoped_W)

Bei den Patriots nicht viel Neues. Erwähnenswert ist hier lediglich die erste (durch Corona virtuelle) Pressekonferenz von Coach Bill Belichick seit dem Ausscheiden in der Wild-Card Round im Januar. Interessant war dabei vor Allem folgende Aussage: „Wir haben uns einige Zeit mit Brian [Hoyer] und Stid (Jarrett Stidham, Anm. d. Red.) beschäftigt. Ich denke, Josh [McDaniels] und ich haben bei beiden Spielern ein gutes Gefühl. Für den Anfang ist es das Wichtigste, allen die Chance zu geben sich zu beweisen.“ (Quelle: Evan Lazar, @ezlazar) Einen sicheren Nachfolger für Brady scheint es also noch nicht zu geben.

Gut möglich also, dass sich auch in puncto Draft noch etwas auf der QB-Position tuen könnte. In diversen Mock-Drafts ist Utah State Quaterback Jordan Love als First Round-Pick der Pats vermerkt. Angesichts der drückenden Needs auf der Linebacker-Position und in der Defensive Line sind aber auch Iowa Defensive End AJ Epenesa sowie Oklahoma Sooners Linebacker Kenneth Murray in der engeren Auswahl, um von den Patriots in Runde 1 gepickt zu werden.

New York Jets (Basti, @GGG_Basti)

Bei den Jets lief in der vergangenen Woche alles in ruhigem Fahrwasser. Abgesehen von Gerüchten über mögliche Draftszenarien und die Bekanntgabe der Kandidaten für die Pre-Draft Meetings gab es keine nennenswerten Geschehnisse, die man als News bezeichnen kann.

Bei den über Facetime durchgeführten Interviews mit Draft Prospects stechen insbesondere WR CeeDee Lamb sowie die OT Mekhi Becton, Andrew Thomas und Josh Jones heraus, die als Kandidaten für die Top 15 im Draft zählen. Die Jets picken an elfter Position.

 

AFC North

Baltimore Ravens (Jonas, @simon19481)

Letzte Woche hatte ich schon wenig zu vermelden. Das ändert sich bisher nicht.

Gerüchte über WR Antonio Brown, der mit QB Jackson und seinem Cousin WR Marquise Brown auf einem Foto zu sehen war, kamen auf. Meine Einschätzung: Nevermore!

DE Ufomba Kamalu, der Teil des Practice Squads war, wurde entlassen. Möglicher Grund: häusliche Gewalt. Donnerstag wurde er verhaftet.

Die Ravens, so scheint es, bereiten sich in aller Ruhe auf den Draft vor, mit vielen hohen Picks, wenigen klaren Needs. Gute Voraussetzungen.

Cincinnati Bengals (Olli, @The_Wall13)

In einer ereignisarmen Zeit bereiten sich die Bengals weiter auf den Draft vor. In dem Zusammenhang wies Headcoach Zac Taylor am 13. April in der “Dan Patrick Show” die Gerüchte auf einen Trade des First-Overall-Picks zurück. Er sagte zudem, dass man innerhalb der Vorgaben der NFL so viel wie möglich mit Burrow spreche und sich damit und der Situation des Teams im Draft generell wohlfühle.

Cleveland Browns

Bei den Browns war in der vergangenen Woche nicht viel los. Erwähnenswert ist sicherlich, dass am kommenden Mittwoch die neuen Trikots vorgestellt werden sollen.

Pittsburgh Steelers (Andreas, @Kaliba1893)

Nach der Verpflichtung von FB Derek Watt wird unser FB der letzten Jahre Roosevelt Nix nicht wieder zurückkehren.
Die Steelers bedienen sich weiter an der XFL und verpflichten WR Saeed Blacknell von den Los Angeles Wildcats. Der Penn State Alumni wurde 2018 schon von den Raiders verpflichtet, schaffte allerdings den Final Cut nicht. In der XFL fing er 4 Bälle für 120 Yards und 2 TD’s ehe die Liga aufgrund der Corona-Pandemie den Spielbetrieb einstellen musste.

 

AFC South

Houston Texans (Toffi; @TexansNationDACH)

Bill O´Brien baut weiter am Roster. In einem Interview ließ er verlauten dass er die Targets verteilen möchte. Also eher nach einem situationsbasierten Konzept ohne definierten Nummer 1 Receiver. Für die Umsetzung der Idee wurde für Brandin Cooks getradet. Houston gab einen 2nd Round Pick (57) und bekam zusätzlich zu Cooks einen 4th Rounder 2022. Für den ehemaligen 1st Round Pick der Saints ist es bereits das vierte Team in 6 Jahren. 2017 ging er für einen 1st und einen 3rd Rounder zu den Patriots und im Folgejahr ging er zu den Rams.

Er ist eher der Typ Speedster und hat bereits 4 Saisons in Folge mit mehr als 1000 Yards aufs Feld gebracht. Er ist eine weitere Waffe für die Tiefe neben Fuller. Ein Manko hat er aber leider. Er zog sich bereits 5 Gehirnerschütterungen zu. Es gibt einen schönen Artikel von State of Texans in dem es um die integrierung von Cooks in die Texans Offense geht. Es werden unter anderem auch die Fähigkeiten von Watson und Goff bei den Deep Balls verglichen.

DeAndre Hopkins hat das physical in Arizona bestanden. Fehlt nur noch David Johnson in Houston.

Indianapolis Colts (@ColtsNewsGER)

Die Colts konnten in dieser Woche Fullback Roosevelt Nix für ein Jahr unter Vertrag nehmen. Das ist insoweit interessant, als dass man in Indy seit 2013 keinen Fullback mehr im Kader hatte.

Außerdem wurden jüngst verschiedene Änderungen am Logo, sowie der Wortmarke Colts vorgestellt. Dabei handelt es sich einerseits um ein sekundäres Logo, dass aus einem C besteht, welches die Umrisse des Bundesstaats Indiana beinhaltet.

Jacksonville Jaguars (Friedrich, @bcb_germany)

Die Jaguars haben in neun der letzten zehn Drafts in den Top 10 picken dürfen, daher ist der Draft so etwas wie der inoffizielle Super Bowl der Jaguars Fans. Dieses Jahr ist die Spannung besonders hoch, da die Jaguars gleich zweimal in den Top 20 picken dürfen.

Einige Gedanken hierzu:

Viele Fragen sich, ob es die Jaguars in der ersten Runde auf einen QB abgesehen haben könnten. Meine klare Einschätzung dazu: Nein! Das Front Office wird das Jahr nutzen, um Gardner Minshew zu testen. Schlägt er sich gut, wird das Team um ihn herum aufgebaut, wenn nicht, wird man ‘all in’ auf einen der Quarterbacks im 2021 Draft gehen. Nach hiesiger Prognose läuft alles auf einen defensiven Pick hinaus, oder man verstärkt weiter die Offensive Line.

Neuigkeiten? Kaum. Yannick Ngakoue will weg. Spekuliert wird verstärkt darüber, ob die New York Giants ihn gegen den Tausch der ersten Picks (Pick 4 gegen Pick 9 + Ngakoue) holen. Das könnte aus Sicht der Jaguars Sinn machen, da man entweder Jeff Okudah bekommen könnte, oder den Pick wiederum teuer ‘wegtraded’, wenn Tua noch zu haben ist.

Tennessee Titans (@GermanTitans_EV)

Bei den Titans war Funkstille.

AFC West

Denver Broncos (Jonas, @JonasDerksen)

Auch in dieser Woche dominiert der Draft wieder die Schlagzeilen rund um die Broncos. Ist einer der Top 3 Wide Receiver an 15 noch auf dem Board? Hat Elway sich in Henry Ruggs verliebt, sodass sie sogar für ihn hoch traden? Oder sehen wir doch einen Defensive Tackle oder einen Cornerback? Fragen über Fragen, doch die Antworten werden wir wohl erst am Draft Day erhalten.

Derweil hat Dane Brugler von „The Athletic“ berichtet, dass die Broncs sowohl Ceedee Lamb als auch Denzel Mims sehr mögen. Beide sind physisch starke Receiver, Lamb ist aber schon der komplettere Spieler. Mims hat immenses Upside, muss aber noch ein wenig an seinem Route-Running arbeiten. Außerdem haben die Broncos sich mit folgenden Spielern via „Zoom“ getroffen:

Josh Jones (Offensive Tackle, Houston)

Josh Jones könnte der Offensive Tackle sein, der nach den mutmaßlichen Top 4 (Wills, Wirfs, Becton und Thomas) vom Board geht. Ein athletischer Tackle der seine Stärken in der Pass-Protection hat. Vermutlich wäre er an 15 ein kleiner reach, wenn Denver aber ein Upgrade haben will, ist ein Josh Jones mit einem Trade nach hinten definitiv nicht auszuschließen.

Joe Bachie (Linebacker, Michigan State)

Ein ist ein physisch starker Linebacker der seine Stärke in der Run defense hat. Er wäre eher ein Spieler der im Special Team und am Anfang seiner Karriere zumindest als Backup zum Einsatz kommen könnte.

Cameron Dantzler (Cornerback, Mississippi State)

Er ist ein physischer press Cornerback und könnte an Tag 2 des Drafts ein interessantes Target  für Denver sein. Allerdings gibt es auch bei ihm Fragezeichen, vor allem seine Größe und das Gewicht. Da könnte er gegen physisch starke Receiver Probleme bekommen.

Kansas City Chiefs (Andri, @toender1)

#Runitback. Dieser Hashtag ist momentan auf Twitter die Nummer Eins unter allen Chiefs-Spielern und Anhängern. Was letzte Woche die Hoffnung vieler war, wurde nun bestätigt: Auch Cornerback Bashaud Breeland (28) kehrt zu den Chiefs zurück! Er unterschreibt für ein Jahr und verdient rund $4.5 Mio. Breeland spielte die letzten zwei Jahre jedes Spiel für die Chiefs und hatte 2019 48 Tackles, 8 unterbundene Pässe und 2 Interceptions, davon eine im Super Bowl. Die Chiefs bringen somit 23 von 24 Startern der letzten Saison zurück und das Ziel ist klar: Die Chiefs wollen zurück in den Super Bowl.

Im Verlaufe der Woche wurden noch zwei weitere Verpflichtungen bekannt gegeben:
Running Back DeAndre Washington (27) stösst als Free Agent ebenfalls für ein Jahr zum Team. Washington verstärkt die Running Back Position und wird mit Darrell Williams und Darwin Thompson um die Backup Rolle hinter Damien Williams kämpfen. Washington spielte im College mit Patrick Mahomes zusammen bei Texas Tech.

Als letzte Verpflichtung wurde Punter Tyler Newsome (24) für ein Jahr unter Vertrag genommen. Newsome stösst zum Team, um Veteran Dustin Colquitt (37) Konkurrenz zu machen. Newsome schaffte es letztes Jahr am Pro-Day auf sich aufmerksam zu machen, als er beim Bankdrücken lockere 30 Wiederholungen stemmte – das ist eine mehr als Saquon Barkley schaffte.

GM Brett Veach scheint momentan alles richtig zu machen, weshalb auch der zweite trendige Hashtag hier noch seinen Platz finden sollte: #InVeachWeTrust !

Las Vegas Raiders

Ruhe in Las Vegas ist zwar selten, aber diese Woche war nicht viel los!

 Los Angeles Chargers

Das beherrschende Thema der Offseason bei den Chargers ist die Besetzung der Quarterback-Position. Nachdem Ende der Ära von Philipp Rivers ist aktuell Tyrod Taylor der Starter für die kommende Saison. „Ich bin so motiviert wie noch nie zuvor“, ließ Taylor in einem Interview wissen. Zudem hat General Manager Tom Telesco durchblicken lassen, dass Cam Newton wohl kein Thema bei den Chargers ist. „Wir haben immer im Blick, was auf dem Markt ist, aber aktuell sind wir zu 100% auf den Draft fokussiert“, sagte Telesco bei ESPN’s „Get Up.“

Dieser Fokus lässt sich an der Anzahl der virtuellen Meetings mit den Talenten im diesjährigen Draft messen. So haben die Chargers mit Cornerback Cameron Dantzler (Mississippi State), Running Back Darrynton Evans (Appalachian State), Offensive Tackle Mekhi Becton (Louisville), Cornerback Keith Washington (West Virginia), Linebacker Azur Kamara (Kansas) und O-Liner Nick Harris (Washington) gesprochen. Becton wird als kommender Top Ten Pick gehandelt, weswegen es unwahrscheinlich scheint, dass die Chargers ihn holen werden. Schließlich werden sie als heiße Anwärter für die Quarterbacks Justin Herbert (Oregon) und Jordan Love (Utah State) gehandelt. Dantzler, Evans und Harris gelten als Mid-Round Picks und könnten guten Verstärkungen für die jeweilige Positiongruppe sein. Kamara und Washington hingegen werden eher am dritten Tag oder sogar undrafted vom Board gehen.

Eine Verstärkung haben sich die Chargers schon gesichert. Vom XFL-Team Los Angeles Wildcats kommt Offensive Tackle Storm Norton. Der 25-Jährige war der erste Pick im Offensive Line Draft der XFL und hat bereits bei den Detroit Lions, Arizona Cardinals und Minnesota Vikings NFL-Luft geschnuppert. Der 2,07m-Hüne unterschreibt für zwei Jahre und ist als Swing Tackle eingeplant.

 

NFC

NFC East

Dallas Cowboys (Patrick, @kampfokapi)

Auch in dieser Woche war es eher ruhig in Dallas.

Verpflichtet wurde nur Cornerback Saivion Smith aus der XFL. Der 22-Jährige spielte zuletzt bei den Houston Roughnecks, nachdem er als Rookie Free Agent bei den Jaguars nach dem Trainings Camp entlassen wurde.

Für Schlagzeilen in Zeiten der Corona-Krise sorgten wieder einmal Quarterback Dak Prescott und Running Back Ezekiel Elliott. Berichten zufolge soll bei Prescott zuhause eine Party mit etwa 30 Menschen stattgefunden haben. Prescott nahestehende Quellen betonen, dass sich im Haus nicht mehr als zehn Personen aufhielten. Dies ist nach den Bestimmungen in Texas erlaubt. Die Zusammenkunft hatte einen Polizeieinsatz zur Folge. Die Polizei vermeldete, dass sie keine Anzeichen einer Party erkennen konnten und daher nur Verwarnungen aussprechen und nochmals auf Social Distancing hinweisen konnten. Es ist nicht das erste Mal, dass Prescott und Elliott durch solches Verhalten auffielen. So tauchten erst eine Woche vorher Bilder der beiden beim Training mit dem ehemaligen Mannschaftskollegen Dez Bryant auf, auf welchen die Trainingsgruppe eng beieinander posierten.

Was den kommenden Draft angeht, waren sich die Experten in den USA eigentlich von Anfang an einig, dass die Cowboys sich auf die Defensive konzentrieren würden. Gehandelt wurden vor allem Cornerbacks und Safetys. Nun mehren sich jedoch Gerüchte, dass man in der ersten Runde auch auf die Position des Centers, welche durch das Karriereende von Travis Frederick eine große Schwächung erfahren hat, achtet. Der potentielle Talentpool für die Cowboys an Stelle 17 des Drafts hat sich dadurch nochmal etwas vergrößert.

New York Giants (Emil, @schnapke)

Die Ruhe vor dem Sturm könnte man es nennen, denn es passiert gerade nix und der NFL Draft rückt immer näher und näher.

Das Einzige womit man um sich schmeißen kann sind Gerüchte. Die besagten zuerst das Linebacker Isaiah Simmons an Vier der Mann sei, doch dann war er auf einmal Offensive Tackle Tristan Wirfs der Favorit.

Dazu kommt noch, dass ein Trade mit Jacksonville für Defensive End Yannick Ngakoue immer noch im Raum steht und vor oder am Draft Day stattfinden könnte.

Ihr seht, viel Hieb und Stichfestes gibt es in New York gerade nicht.

Philadelphia Eagles (Lennart, @LenScholz)

Bei den Eagles herrscht momentan absolute Stille. Es passiert wirklich rein gar nichts.
Daher kommen einfach ein paar Off-Field News des Teams.

Fletcher Cox hat sich an Darius Slay gewandt und ihm eindringlich von der “Besessenheit” der Eagles Fans berichtet und ihm geraten ein absoluter Teamplayer zu sein.

Dann wird eigentlich nur wild darüber diskutiert, welche Posistionsgruppe die Eagles in Runde 1 des Drafts angehen werden. Mich persönlich würde tatsächlich nichts mehr überraschen.
Weiterhin wird sich in Philadelphia wohl intensiv mit dem Michigan Prospect Cesar Ruiz (Center) beschäftigt. Allerdings müsste man hierbei entweder den 21st Pick nehmen (was ich niemals glaube) oder in der zweiten Runde früh hochtraden.

Weiterhin noch erfreuliche News unserer QB1 Carson Wentz. Dieser bereitet sich mit QB Skill Trainern in seiner Heimat auf die neue Saison vor und lässt dafür seine hochschwangere Frau Routen laufen ;-).

Washington Redskins  (Jonas, @simon19481)            

Letzten Dienstag gab HC Ron Rivera ein Update zu den beiden prominentesten Verletzten im Team: LB Reuben Foster und QB Alex Smith. Beide seien mitten in ihrer Reha und arbeiten „very, very hard“. Floskeln, die über den wirklichen Zustand wenig aussagen. Und so gab Rivera selbst zu: „Man weiß nicht, in welcher Form deine Spieler sein werden“.

Die Causa LT Trent Williams ist immer noch nicht geklärt. Jason Peters ist auf dem Markt, aber für ein Team im Rebuild mit 38 wohl zu alt. Wird Washington Williams vor dem Draft nicht los oder versöhnt sich mit ihm, dürfte es für einen der besten Spieler auf einer so wichtigen Position viel zu wenig Gegenwert geben. Welche Auswirkungen das auf den Draft haben könnte, versuche ich nächste Woche zu besprechen. Guard Brandon Scherff gab bekannt, lebenslang gold and burgundy tragen zu wollen, die Vertragsverhandlungen seien weit fortgeschritten.

P.S.: Eigentlich hatte ich angekündigt heute mehr über Scheme und den neuen Coaching Staff zu schreiben, aber das hebe ich mir auf. Wenn ich mehr Zeit habe und noch weniger los ist. Die Offseason ist noch lang…wer weiß, wie lang.

 

NFC North

Chicago Bears (Alex, @shuric8)

Es ist windstill in Windy City was News angeht. Alle bereiten sich auf den kommenden Draft vor. Spekulationen seitens unterschiedlicher Quellen, welchen Spieler die Bears als erstes wählen und ob sie dafür hoch traden gibt es unzählige. Am 23-25 April wissen wir definitiv mehr.

Eine Nachricht die weniger mit dem Sport an sich zu tun hat gab es letzte Woche.

Die Bears und Bears Care, eine gemeinnützige Organisation des Teams, habe am 09.04.2020 bekannt gegeben, die Covid-19-Hilfsmaßnahmen mit 1.920.000 US-Dollar zu unterstützen. Das Geld soll allen Bedürftigen in Illinois helfen.

Detroit Lions (Manuel, @_ManDet_)

Auch aus Detroit konnten diese Woche keine Neuigkeiten verkündet werden, weshalb ein Auftritt von Ex-Lion Damon Harrison im Podcast „Green Light with Chris Long“ viel Aufmerksamkeit erhalten hat. Harrison erklärt dort, dass er 2018 auf keinen Fall nach Detroit getradet werden wollte, da er aus seiner Sicht überhaupt nicht ins Defensive Scheme passte. Aus diesem Grund sei er auch froh, nicht mehr für die Lions auflaufen zu müssen. Im weiteren Verlauf sowie auf Twitter machte er jedoch auch deutlich, dass Matt Patricia und sein Scheme gut seien und dem künftigen Erfolg lediglich mehr Zeit im Weg stehen würde.

In Sachen Kader drehen sich alle Berichte rein um den Draft. Joe Burrow und Chase Young werden aller Wahrscheinlichkeit nach an Pick Nr. 3 weg sein, weshalb es sehr wahrscheinlich scheint, dass Detroit sich die Rechte an CB Jeff Okudah sichern wird. Er wird von vielen Experten als sicherer Starter gehandelt, scheint sehr gut ins Scheme zu passen und könnte die große Lücke füllen, welche Darius Slay nach seinem Trade nach Philadelphia hinterlässt. Da Okudah jedoch auch noch im Bereich des fünften oder sechsten Pick verfügbar sein könnte, sprechen die Lions aktuell bereits mit mehreren Teams über einen möglichen Downtrade.

Green Bay Packers (Max, @KaesekopfDE)

Wenn die größte Nachricht ist, dass Aaron Rodgers auf Instagram über seinen besten Schnurrbart-Look abstimmen lässt, dann war in Green Bay wenig los. Eins gibt es dann aber doch zu berichten: Die Packers schreiben in jeden Veteran-Vertrag (und seit neuestem auch bei ihren Drittrunden-Picks) eine Klausel, die die Offseason Workout-Programme der Spieler belohnt – wer mittrainiert, bekommt mehr Geld. Momentan gilt das für 18 Spieler unter Vertrag, durch die zwischen NFL und Spielergewerkschaft ausgehandelte “virtuelle” Offseason finden diese Workouts nun online statt. Insgesamt werden über $5 Mio jetzt über virtuelle Workouts ausgezahlt.

Minnesota Vikings (Jonas, @JonasStaerk)

Die Vertragsverlängerung von Christian McCaffrey mag zwar hauptsächlich die Teams der NFC South betreffen, doch auch bei den Vikings dürfte man die Zahlen mit großem Interesse begutachtet haben. Schließlich verhandeln die Vikings im Moment ja auch über einen neuen Vertrag mit ihrem Running Back, der nun einen ähnlichen Preis fordern könnte.

Ob die Vikings dem Beispiel der Panthers folgen werden, ist bisher reine Spekulation und sollte in der Teamzentrale in Eagan gründlich überdacht werden. Immerhin geht der Monstervertrag für McCaffrey komplett gegen den Trend dieser Offseason. So fanden in der Free Agency viele Running Backs einen eher enttäuschenden Markt vor und einige in den letzten Jahren geschlossene Mega-Deals wie die von Todd Gurley oder David Johnson wurden von dem Teams durch Entlassung oder Trade beendet.

Auch die generellen Marktvoraussetzungen für Running Backs sind alles andere als günstig. Trotz spektakulärer Box Score Zahlen ist ihr tatsächlicher Einfluss auf die Offense ziemlich gering. Hinzu kommen eine höhere Verletzungsanfälligkeit als bei anderen Positionen und eine extrem hohe Talentdichte. Die Tatsache, dass man in vielen Offenses anhand ihrer Effizienz kaum erkennen kann, ob der Starter oder der Back-Up gespielt hat, zeigt wie gering der Einfluss eines Top-Backs ist.

Ja, Running Backs sind für den gemeinen Zuschauer nett anzuschauen und ein guter Running Back wird regelmäßig den Box Score mit vermeintlich guten Nummern füllen. Dennoch sollten sich die Verantwortlichen in Minnesota nicht von dem schlechten Beispiel der Panthers leiten lassen. Ein Cook-Abgang mag zwar einige Fans verärgern, wäre aber für den Kader deutlich besser als ein dicker Vertrag für einen einfach ersetzbaren Spieler.

 

NFC South

Atlanta Falcons (@alesantoz)

Die neuen Jerseys sind da und sie sind absolut Geil! Nachdem sie tags zuvor (leider) geleakt wurden, mussten die Falcons-Verantwortlichen handeln. Der ursprüngliche Termin vom 14.4.2020 wurde vorgezogen.

Das minimalistische Design und die klaren Farben überzeugen sofort. Die Falcons werden ab sofort zu Hause in „All-Black“ auflaufen. Ein Wunsch, der fast durch die gesamte Fanbase ging. Auswärts spielt das Team in „All-White“. Die Alternate-Version ist besonders schön. Fließt doch das Falcons-Rot am unteren Ende ins Schwarz über, was es so noch nicht gegeben hat. Die Helme bleiben Schwarz, haben aber durch die Bezeichnung „Satin“ ein mattes, aber edles Finish bekommen. Und letztlich wurde auch endlich das Logo vergrößert. Es prangt jetzt ein 30 prozentig größerer Falke auf dem Helm. Ansonsten ist aus der letzten Woche nur noch das Gefrotzel zwischen Running Back Todd Gurley II und Falcons-Legende Cornerback Deion „PrimeTime“ Sanders erwähnenswert. Gurley erregte den „Zorn“ von Sanders, da doch dieser sich für die Rückennummer 21 in seinem neuen Team entschied. Deions alte Nummer, damals in den 80er/ 90er Jahren. Doch letztlich wurde auch das beigelegt und als Spaß seitens Sanders bezeichnet. „Ich liebe diese Kids und freue mich, dass er die Nummer 21 trägt, so Sanders im Interview.

Carolina Panthers

Cam ist weg – CMC bleibt! Christian McCaffrey wird bestbezahlter Running Back der NFL und unterschreibt einen 4-Jahres-Vertrag über $64 Mio!! Wer behauptet, dass Running Backs nichts wert seien, der wird nun wenig begeistert von diesem riesigen Deal sein. Die Panthers-Fans nehmen das Ganze eher positiv auf, im Gegensatz zu Analytics-Twitter. Wer allerdings über 600 Yards MEHR als der zweitbeste Running Back (Yards from Scrimmage) erzielt und der zweitbeste Running Back nach einem vor einem Jahr einen 6-Jahres-Vertrag über $90 Mio unterschrieben hat, der kann auch ein bisschen mehr als nur Kleingeld verlangen.

New Orleans Saints (Ina, @Eovenia)

Die Vorbereitungen für den Draft laufen auf Hochtouren, ansonsten ist es relativ ruhig in Louisiana.

Tampa Bay Buccaneers

In Florida kämpfen sie zur Zeit mit wichtigeren Problemen als den Bucs. Tom Brady kann “Tompa Bay” und “Tampa Brady” wohl nicht als Markennamen schützen lassen, weil andere das schon vor ihm beantragt haben.

 

NFC WesT

Arizona Cardinals Kerstin (@GermanBirdgang)

Wieder eine sehr ruhige Wochen in der Wüste von Arizona, denn die Vorbereitungen für den Draft laufen auf Hochtouren. Draft 2020 wir kommen.

Los Angeles Rams Simon Hertlein (@Simon Hertlein) und Marcel (@MBordon13)

Trade Alert hieß es diese Woche in LA. Wide Reciver Brandin Cooks wurde zu den Houston Texans getradet. Für Cooks und einem zukünftigen Viertrunden Pick erhalten die Rams einen Zweitrunden Pick für den diesjährigen Draft. Damit haben die Rams jetzt zwei Draftplätze in Runde zwei.

Von keinem Kicker zu gleich zwei Kickern. Ja die Rams haben zwei Kicker verpflichtet. Zum einen Austin MacGinnis der aus der XFL kommt und dort 10 von 10 Fieldgoal Versuchen verwandelt hat.                                        Der ehemalige CFL (Canadian Football League) Kicker Lirim Hajrullahu ist der zweite im Bunde. Er spielte in der CFL 6 Jahre und hatte in dieser Zeit eine Quote von 83,3% erfolgreicher Fieldgoals. Hajrullahu kann ebenfalls auch als Punter eingesetzt werden. Die genauen Vertragsdetails standen zu Redaktionsschluss noch nicht fest.

San Francisco 49ers (Lars, @LarsRiedenklau/@49ersEmpireGER)

Auch in der letzten Woche tat sich bei den San Francisco 49ers wenig. Man gab bekannt, dass WR Kendrick Bourne seinen Second-Round Tender unterschrieben und die Cornerbacks Jason Verrett und Dontae Johnson mit einem frischen Einjahresvertrag ausgestattet hat.

Ansonsten scheint der Fokus bei den 49ers mittlerweile auf dem NFL Draft zu liegen. In der neuesten Ausgabe des “NEG Outside Zone Talks” durfte ich mit James Wiebe (“Snap – Die Footballshow”) und Julian Barsch (“Saturday Kickoff”) über mögliche Draftszenarien sprechen, hört gerne mal rein (*Klick*).

Die aktuellen Gerüchte bezüglich der Vorhaben von John Lynch und Co. sind weitreichend: Von WR, über O-Line und D-Line bis hin zu CB scheint mit dem 13. und auch dem 31. Pick alles möglich zu sein. Wir sind gespannt…

Seattle Seahawks (Max, @hummelmax/@SeaHawkersGER)

Selbst wenn in dieser Woche der Free Agency Nennenswertes passiert wäre bei den Seattle Seahawks, es wäre nebensächlich gewesen. Der plötzliche Tod Tarvaris Jacksons hinterlässt Verantwortliche und Fans geschockt. Der ehemalige Quarterback kam in der Nacht von Sonntag auf Montag bei einem Autounfall ums Leben. Jackson hatte die Seahawks in der Saison 2011 als Spielmacher angeführt, ehe Russell Wilsons Ära begann. 2013 kehrte er für zwei Jahre als Backup nach Seattle zurück.

Als Stammspieler absolvierte Jackson für die Seahawks 2011 15 Spiele von Beginn an (271/450, 3.091 Yards, 14 Touchdowns, 13 Interceptions), mehrere davon mit angerissenem Brustmuskel. Diese Toughness machte ihn in der Kabine zu einem der beliebtesten und respektiertesten Mitspieler. 2013 war er der erste Backup seit 13 Jahren, der in einem Super Bowl zum Einsatz kam. Ein Vorwurf häuslicher Gewalt wurde im Sommer 2016 nach Jacksons Festnahme nicht weiter verfolgt. 2018 arbeitete der ehemalige Spielmacher als Assistenztrainer an seiner Alma Mater, Alabama State. Ein Jahr später wurde er an der Tennessee State University zum Quarterback-Trainer ernannt.

Jackson wurde 36 Jahre alt. Er hinterlässt seine Frau und drei Kinder.

Harter Cut: Zwei Kaderangelegenheiten wurden vermeldet. Guard Jordan Simmons erhält einen neuen Vertrag bei den Seahawks, genau wie Special Teamer Neiko Thorpe. Beide waren schon Free Agents, bleiben aber nun doch. Beide hatten zuletzt größere Verletzungsprobleme. Beide sind keine ausschlaggebenden Faktoren für den Erfolg des Teams, aber mit günstigen Verträgen ausgestattete Backups.

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