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NFL News

Am Wochenende wurden die Teams über das Schutzkonzept der NFL bei einem aktiven Corona-Fall informiert. Wichtigste Erkenntnis: Falls ein Spieler positiv getestet wurde wird die Quarantäne max. 10 Tage durchgeführt – oder aber nur bis zu zeeu negativen Tests, die 24 Stunden auseinander liegen. Somit besteht die Möglichleit, dass auf ein infizierter Spieler kein Spiel verpasst.

AFC

AFC EAST

Buffalo Bills (Sebastian, @seppmaster56)

Dass man die Offseason in der aktuellen Zeit auch effektiv nutzen kann, haben die Bills bewiesen. Eric Ciano, seit 11 Jahren Athletiktrainer bei den Bills, hat bei seiner Amtseinführung ein Programm entwickelt, wo sich die Spieler in der Offense miteinander messen können. Bei den „Iron Bills Games“ geht es darum, das monotone Offseason-Trainingsprogramm aufzubrechen. Der Sieg ging in diesem Jahr an den O-Liner Quinton Spain. Der 28-Jährige hat in der Offseason sein Gewicht von 351 auf 331 Pfund reduziert und dabei Fett in Muskeln umgewandelt. Zudem wurde er auch für seine Diät und seinen Workout-Bereich in seiner heimischen Garage in West Virginia gelobt. Ebenso wurde auch die gesamte Offensive Line lobend von Ciano erwähnt.

Miami Dolphins (Jessica, @footballjessy)

Bei den Miami Dolphins gibt es leider nichts zu berichten.

New York Jets (Basti, @GGG_Basti)

Die neuen Rückennummern der Rookies stehen fest. Auch die verpflichteten Free Agents haben ihre Nummern gewählt, aber dies würde hier den Rahmen sprengen. First Round Tackle Mekhi Becton wählt die 77, da seine 73 aus dem College wegen Joe Klecko bei den Jets nicht mehr vergeben wird. Second Round WR Denzel Mims übernimmt die 11 vom in der Free Agency verlorenen Robby Anderson. FS Ashtyn Davis wählt die 32, DE Jabari Zuniga wird die 92 tragen, RB La’Mical Perine läuft mit der 22 auf, QB James Morgan nimmt die 4, OT Cameron Clark hat sich für die 72 entschieden und Punter Braden Mann wird die 7 auf dem Rücken tragen.

Durch die beiden gestrichenen Preseason Spiele in Woche eins und vier sind die Partien gegen die Eagles und Giants. Somit bleiben die Spiele bei den Detroit Lions und gegen die Pittsburgh Steelers übrig.

Ansonsten gab es in der vergangenen Woche kaum Neuigkeiten. Die Jamal Adams Situation nach seinem “Trade Request” ist unverändert.

New England Patriots (Lukas, @FichtenMoped_W)

Im Zuge der überraschenden Verpflichtung von Cam Newton gibt es aus New England nur eine kleine Neuigkeit. Laut NFL-Insider Field Yates haben die Patriots den Vertrag von Runningback Rex Burkhead angepasst um ausreichend Capspace für die Vertragsunterschrift von Cam zu schaffen. Wie Yates berichtet, bekommt Burkhead einen Signing-Bonus von rund 550 Tausend Dollar, was sein Basisgehalt von 2,5 Millionen auf 1.05 Millionen Dollar senkt. Damit schafft der sechsfache Super Bowl-Sieger aus Massachusetts insgesamt 981.250 Dollar Capspace.

AFC North

Baltimore Ravens

Es gibt gute Nachrichten für unsere Defense: Der Cornerback Tavon Young scheint sich von seiner „Neck Injury“  erholt zu haben. Aufgrund der Verletzung musste Young die gesamte Saison 2019 aussetzen. Zwar haben die Ravens mit Marcus Peters und Marlon Humphrey ein ausgezeichnetes Cornerback-Duo, allerdings spielen die Ravens überwiegend in einer Nickel- oder Dime-Defense mit einem (Nickel) oder zwei (Dime) weiteren Defensive Backs an Stelle von Linebackern oder Defensive Linemen.

Young’s Rolle als Dritter Cornerback auf dem Feld war die des Slot-Cornerbacks, der quasi das Pendant zum Slot-Receiver ist. Nach seiner Verletzung hat vor allem Marlon Humphrey diese Rolle übernommen und mit seiner Athletik auch gut ausgeübt. Mit seinem vielseitigen Skill-Set ist Humphrey hierfür allerdings „überqualifiziert“. Er wird diesen Platz nun wieder räumen können und wird primär auf außen spielen. Wenn Young zu alter Stärke zurück findet, wird eine ohnehin schon starke Secondary den nächsten Schritt gehen.

Cincinnati Bengals (Olli, @The_Wall13)

Cleveland Browns (@piefke_96)

Drittrundenpick DT Jordan Elliott (22) hat seinen Rookie-Vertrag bei den Browns unterzeichnet.

Für die aufsehenerregenden Nachrichten sorgte in der vergangenen Woche aber TE David Njoku (23). Kurz nachdem er seinen Agenten entlassen und Drew Rosenhaus als neuen Berater engagiert hat fordert dieser einen Trade seines Klienten. Angestrebt wird ein Wechsel noch vor Start des Training Camps, scheinbar wollen die Browns Njoku jedoch behalten. Auf der Tight End Position haben sich die Browns mit Austin Hooper (25) und Harrison Bryant (22) verstärkt und somit stärkere Konkurrenz für Njoku geschaffen. Head Coach Kevin Stefanski (38) lässt allerdings gerne zwei Tight Ends spielen auf dem Feld stehen. Agent Rosenhaus ist in Cleveland kein Unbekannter, in der vergangenen Saison half er RB Duke Johnson (26) einen Trade zu forcieren, der dann letztlich auch an die Houston Texans abgegeben wurde.

Pittsburgh Steelers (Andreas, @Kaliba1893)

AFC South

Houston Texans (Toffi; @TexansNationDACH)

Indianapolis Colts (@ColtsNewsGER)

Jacksonville Jaguars (Friedrich, @bcb_germany)

Tennessee Titans (@GermanTitans_EV)

AFC West

Denver Broncos (Jonas, @JonasDerksen)

Die NFL hat auf die immer stärkere Verbreitung des Coronavirus in den USA reagiert und mitgeteilt, dass das erste und das letzte Preseason Spiel für diese Saison nicht ausgetragen werden. Dies bedeutet, dass Denver dieses Jahr nur gegen die Chicago Bears und gegen die Los Angeles Rams spielen wird, falls diese Spiele nicht auch noch abgesagt werden. Den die Mitglieder der NFLPA, die Spielergewerkschaft in der NFL, haben sich intern geeinigt, dass sie der NFL raten würden, alle Spiele der diesjährigen Preseason nicht stattfinden zu lassen.

Bryce Callahan, Slot Cornerback, der 2018 in der Free Agency aus Chicago gekommen war, hat sich in einem Interview mit Aaron Wilson nochmal zu seiner Verletzung geäußert. In dem Interview sagte er, dass er in der kommenden Saison wieder bei 100% sein wird und momentan keine Beschwerden hat.

Mike Klis, Reporter bei 9News Denver, hat unter der Woche berichtet, dass der Coaching Staff rund um Vic Fangio schon am 14. Juli ins UCHealth Trainings Center zurückkehren wird, um mit der Vorbereitung für die kommende Saison zu starten. Eine Woche später steigen die Practice Squad Spieler und die Rookies in die Saisonvorbereitung ein, bevor am 28. Juli, dem offiziellen Start der Training Camps, schließlich die Veteranen den Kader für die Preseason voll machen werden. Derweil gibt es innerhalb der NFL die Überlegung, diesen aber von 90 auf 80 bis 75 Plätze zu reduzieren.

Kansas City Chiefs (Andri, @toender1)

“I’M HERE TO STAY!” Das sind die Worte von Patrick Mahomes, dem Quarterback der Kansas City Chiefs für die nächsten 12 Jahre. Mahomes hat einen 10 Jahres-Vertrag bis ans Ende der Saison 2031 unterschrieben und wird damit bis zu 503 Mio Dollar verdienen.

Trotz des Monsterdeals ein starker Schachzug der Chiefs, die Mahomes für einen festen Betrag binden konnten und trotzdem, durch die Erhöhung des Caps, auch in Zukunft ein konkurrenzfähiges Team stellen können. Der Vertrag ist leider zu komplex, um ihn hier genauer aufzugreifen, hat er doch Sage und Schreibe 117 Seiten. Kurz und knapp ist aber zu erwähnen, dass Mahomes über 440 Mio Dollar in guaranteed Money zugesprochen bekommen hat – der grösste Vertrag der Sportgeschichte.

Schlechte News gibt es jedoch bezüglich DT Chris Jones. Dieser meldete sich letzte Woche per Twitter zu Wort und meinte, dass er diese Saison ohne neuen Vertrag nicht spielen werde. Die Chiefs und Jones haben noch bis am 15.7.20 Zeit, um den Franchaise-Tag-Vertrag zu unterzeichnen oder einen neuen Deal auszuhandeln. Ohne Einigung wird Jones die komplette Saison aussitzen müssen, genau wie damals Lev Bell.

Las Vegas Raiders (Philip, @phlp93)

Gerüchten zufolge möchte Headcoach Jon Gruden unbedingt Free Agent Defense End Jadeveon Clowney unter Vertrag nehmen. Jedoch scheinen Owner Mark Davis und General Manager Mike Mayock nicht der gleichen Überzeugung zu sein wie Gruden. Auf der Position des DE haben die Raiders nicht den größten Need, jedoch würde er mit Sicherheit die Defensive-Line verstärken. Genug Cap Space wäre mit knapp 8 Mio. Dollar vorhanden, sollte Clowney sich mit einem One-year-Deal zufrieden geben. Laut Forbes und CBS Sport haben aber  zwei bis drei andere Franchises ein besseres Angebot als die Raiders abgegeben.

Los Angeles Chargers (Sebastian, @seppmaster56)

NFC

NFC East

Dallas Cowboys (Patrick, @kampfokapi)

New York Giants (Emil, @schnapke/ @GiantsGER)

Philadelphia Eagles (Jessica, @footballjessy)

Die Philadelphia Eagles gelten als ein mögliches Ziel des abwanderungswilligen Jacksonville Jaguars Defense End Yannick Ngakoue. Der 25-jährige möchte nicht mehr Teil eines langwierigen Rebuildprozesses sein, sondern zu einem Team mit Super Bowl Chancen wechseln. Die Eagles hätten die Möglichkeit das Gehalt zu stemmen, allerdings läuft Ngakoues Vertrag aus und so wie es in Aussagen klingt, sucht er keine kurzfristige Lösung, sondern möchte die Aussicht auf einen langjährigen Vertrag. Da müssten die Eagles derzeit noch die Cap der kommenden Saison bearbeiten…

Am 7.7. ergab sich eine äußerst unschöne Situation, nachdem DeSean Jackson auf Instagram durch stark antisemitische Postings aufgefallen ist. Dazu hat er rund um Covid19 Videos eines bekannten antisemitischen Verschwörungstheoretikers geteilt.
Die Eagles bezeichneten die Mitteilungen als “absolut entsetzlich” und kündigten an “geeignete Maßnahmen ergreifen zu werden”.

Washington Whoknows  (Jonas, @simon19481)

Nachdem es in den letzten Wochen hier etwas ruhiger war, was auch zugegeben an mir lag, vermeldete das Team aus Washington am Samstag etwas, was Owner Dan Snyder noch vor 5 Jahren kategorisch ausschloss: Die Franchise stellt den Namen auf den Prüfstand.

Bereits an Juneteenth, dem Jahrestag der Abschaffung der Sklaverei in den Südstaaten, wurde das Denkmal des Namensgebers George Preston Marshall am Robert F. Kennedy Stadium, wo die Skins bis 1997 spielten, entfernt. Marshall war ein krasser Verfechter der Rassentrennung und konnte nur per Dekret davon überzeugt werden, schwarze Spieler aufzunehmen. Die nach ihm benannten Sitze im FedEx Field wurden eine Woche später Bobby Mitchell umgewidmet, der der erste schwarze Spieler in Washington war. Seine Nummer wurde ebenfalls retired.

In der letzten Woche wurde dann auch der Druck durch die Sponsoren bezüglich des Namens, angetrieben von der Black Lives Matter Bewegung und der zunehmenden Diskussionen um Rassismus, auf Snyder und Co zu groß: Nike verkaufte bereits keinen Merch mehr und FedEx wollte seinen Namen nicht mehr für das Stadion in Landover, Maryland hergeben (wo man übrigens auch vor allem spielt, weil die Stadt Washington kein Land an eine Franchise mit rassistischem Namen geben wollte). Auf einmal gab es ein fixes Statement, demnach man eine Änderung prüfe. Adam Schefter, ESPN Insider, postete dieses mit den Worten: „And let’s be clear: There’s no review if there’s no change coming. Redskins on way out.“

Wie der neue Name lautet steht in den Sternen. QB Dwayne Haskins favorisiert Washington Redtails, eine Einheit schwarzer Piloten im zweiten Weltkrieg. Das wäre ein Statement.  

NFC North

Chicago Bears (Alex, @shuric8)

Vor kurzem veröffentlichte der Kolumnist Steve Ruiz für „For The Win“ seine „NFL summer power rankings“, in der er diskutierte, wo jedes der 32 Teams vor dem Trainingslager steht.
Was die Chicago Bears betrifft, hat Ruiz nicht viel Vertrauen, wie es auch der allgemeine Konsens von Analysten in der Liga zu sein scheint. Chicago belegt Platz 24, und die Quarterbacksituation ist seiner Meinung nach ein wichtiger Grund dafür.
Der Starting Quarterback wird entweder Nick Foles oder Mitch Trubisky sein, was seine Erklärung dafür ist warum die Bears keinen höheren Rang haben. Die einzige wichtige Neuerung die er angesprochen hat, war Robert Quinn. Es gab allerdings viele Problembereiche auf der Liste, die er nicht erwähnte. Zu diesen zählt die Überarbeitung der Tight End Position mit dem Rookie Cole Kmet, der Verpflichtung von Jimmy Graham und Demetrius Harris. Auch die neuen Offensive Coaches Bill Lazor, John DeFilippo, Juan Castillo und Clancy Barone sind ebenfalls wichtige Ergänzungen. In Bezug auf die Defence haben die Bears eines der größten Probleme mit dem Pass Rusher Roberd Quinn angegangen, der Leonard Floyd ersetzt. Sie fügten auch Rookie Cornerback Jaylon Johnson hinzu, der gegen Tre Roberson, Artie Burns und Kevin Toliver um den Starter Job kämpfen wird. Sowie Tashaun Gipson, der mit Deon Bush gegen Eddie Jackson konkurrieren wird.
Es wurde auch an die Zukunft gedacht und die Verträge mit Eddie Jackson, Danny Trevathan, Roy Robertson-Harris und Sherrick Mcmanis verlängert.
Außerhalb der Halas Hall hat wohl niemand Vertrauen in das, was die Bears erreichen können. Das wird sich auch nicht ändern, bis sie es auf dem Feld beweisen.

Detroit Lions (Manuel, @_ManDet_)

Personell gibt es keine Neuigkeiten aus der Motor City. Im Hause Stafford dagegen hat die vierte Tochter des Lions-Quarterbacks, namens Tyler Hall, das Licht der Welt erblickt.

Green Bay Packers (Max, @KaesekopfDE)

Minnesota Vikings (Jonas, @JonasStaerk)

NFC South

Atlanta Falcons (@alesantoz)

Carolina Panthers

New Orleans Saints (Saints Germany, @Saints_Germany)

Tampa Bay Buccaneers

NFC West

Arizona Cardinals (Dorian, @GermanBirdgang)

Los Angeles Rams (Simon Hertlein (@Simon Hertlein) und Marcel (@MBordon13))

San Francisco 49ers (Lars, @LarsRiedenklau/@49ersEmpireGER)

In der letzten Wochen machten die 49ers nur durch zwei Depth-Moves auf sich aufmerksam. Der ehemalige Zweitrunden-Pick der Detroit Lions, CB Teez Tabor, wurde gewaived. Im Gegenzug nahm man Veteran CB Jamar Taylor unter Vertrag. Er spielte bereits in 90 NFL-Duellen, startete davon in 41. Es darf jedoch davon ausgegangen werden, dass er sich nur bedingt Hoffnungen auf einen endgültigen Kaderplatz machen kann.

Seattle Seahawks (Max, @hummelmax/@SeaHawkersGER)

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